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Neuzeitliche Münzen und Medaillen

Die neuzeitliche Münzprägung in wenige Sätze zu fassen, ist kaum möglich, was zeigt, wie vielfältig und umfangreich das Sammeln von Münzen und Medaillen ist. Deshalb folgt hier nur eine kurze Abfolge der verschiedenen Hauptgebiete aufzählen ohne Anspruch auf Vollständigkeit. 

Nach der Völkerwanderungszeit, die noch der Antike zugeschrieben wird, stellen die mittelalterlichen Münzen die nächste numismatische Epoche dar. Ahmten die Merowinger noch das Geld ihrer Vorgänger nach, so fand unter den Karolingern mit der Münzreform von 794 n. Chr. eine Neuordnung des Münzwesens und die Ausprägung eines einheitlichen Nominals statt. Lange Zeit wurden in Europa ausschliesslich Silbermünzen – zweiseitige Pfennige oder einseitige Brakteaten – geprägt. Erst im 13. Jahrhundert begann man, ausgehend von den berühmten Handelsstädten Florenz und Venedig, wieder mit der Ausprägung von Goldmünzen.

Als Beginn der neuzeitlichen Münzprägung wird oft das Jahr 1486 genannt. Damals wurde in der Münzstätte Hall im Tirol die erste Grosssilbermünze, ein Guldiner, geprägt. Von da an bestimmten Gold- und Silbermünzen sowie kleine Nominale in unedlen Metallen die Geldgeschichte der Welt. Der Gehalt von Gold und Silber in den Münzen entsprach genau ihrem Handelswert. Es gab aber auch prachtvolle Geschenkmünzen im vielfachen Dukatengewicht oder Mehrfachtaler, die den Wohlstand des Herrschers eindrucksvoll dokumentierten. Jedes Land hatte eigene Münzgesetze und Besonderheiten und eröffnet so ein eigenes faszinierendes Sammelgebiet: Russland, Schweden, Polen oder Deutschland mit seinen unzähligen Herrschaftsgebieten oder die Kolonien anderer europäischer Grossmächte in Übersee.

Als Propagandamittel oder in Form von Erinnerungs- oder Geschenkstücken fand die Medaillenkunst in der Renaissance Einzug in Münzkabinette und Sammlungen. Nicht gebunden an die Vorgaben der Gleichheit, Umlauffähigkeit und Erkennbarkeit schufen die Medailleure und Stempelschneider herrliche Kleinkunstwerke, die heute nicht nur als separates Gebiet, sondern oft auch als Ergänzung gesammelt werden. 

Mit dem Beginn der Maschinenprägung wurden die Münzen schliesslich einheitlicher und die Stückzahlen grösser. Wie zur antiken Numismatik gibt es auch hier umfassende Literatur, die beim Einstieg oder der Vertiefung in ein Gebiet helfen.

Unsere Experten für neuzeitliche Münzen und Medaillen

Michael Otto 01 Quer Edit

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lic. iur. Michael Hardmeier

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Verkauf neuzeitlicher Münzen und Medaillen

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