Kaufen und verkaufen
Auch wenn Bargeld zunehmend an Bedeutung verliert: Nach wie vor ist Papiergeld als Zahlungsmittel genauso anerkannt wie die Münzen. Für die Entwicklung von der Pfennigmünze Karls des Grossen bis zur 1000 Franken-Note von heute gibt es verschiedene Gründe.
In Europa wurde im 15. Jahrhundert Belagerungsgeld in Scheinen aufgrund Münzgeldmangels herausgegeben. In China wurden bereits im 8. Jahrhundert n. Chr. Banknoten herausgegeben, ebenfalls als Notgeld und zur Finanzierung des Krieges. Dank des Aufschwungs in Europa nahm die Menge an benötigtem Geld zu und konnte mit Münzen kaum mehr abgedeckt werden. So begann 1609 zuerst die Bank in Amsterdam mit der Schaffung von Buchgeld, später folgten Handelsstädte wie Hamburg oder Nürnberg. Die Ausgabe von offiziellen Banknoten durch die Bank von Stockholm im Jahre 1661 wurde aber mangels Vertrauen wieder eingestellt.
«Vertrauen» und «Kreditwürdigkeit» sind denn auch die beiden Begriffe, die bei der Geschichte des Papiergeldes die entscheidenden Rollen spielen. Hatte man bei den Münzen doch bis weit in die Neuzeit hinein einen Gegenwert in der Hand, so war jetzt das Vertrauen an den Herausgeber wichtig, dass dieser jederzeit den aufgedruckten Betrag in Münzgeld umtauschen konnte. Die Schuld-, Inflations- und Belagerungsscheine, Staatsbanknoten und das Papiergeld privater Banken und Institutionen sind daher einzigartige Zeitzeugen und zeigen dem Sammler die abwechslungsreiche Geschichte von Wirtschaft und Geld.

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